Ob die NS-Täter ihre Moral wechselten wie ein Hemd – und dann wieder zurück wechselten

Am Sonntag nahm ich an der Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung Bergen-Belsens teil, und wie immer, wenn ich dort bin, achtete ich auf drei Arten von Momenten: Berührende Momente, neue Details, die ich bis dahin nicht kannte, und Momente, die mich denken lassen: Was ist das denn?

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Was ich mir im Fall der mit dem Tod bedrohten Grundschülerin wünsche – jetzt mit Nachtrag

Einerseits: Dass Menschen sich mit dem Fall beschäftigen, die sich mit Grundschulpädagogik und mit Mobbing unter Schülern auskennen. Andererseits: Dass Menschen sich mit dem Fall beschäftigen, die sich mit Grundschulpädagogik und Mobbing unter Schülern nicht auskennen.

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Zum Abschied von den Debatten der letzten Woche ein Literaturtipp: „The Wee Free Men“ von Terry Pratchett (passend zum dritten Todestag.)

 

Das Buch handelt von einem Mädchen, das in die Feenwelt aufbricht, um ihren kleinen Bruder von dort zu befreien, und den Sohn des Barons befreit sie gleich mit. Es ist Teil der Scheibenwelt-Serie, der erste Band der Tiffany-Unterserie. Gerade in diesem ersten Band bleibt der Scheibenwelt-Hintergrund jedoch weitgehend unsichtbar (die einzige Ausnahme ist das letzte Kapitel, in dem einige bekannte Figuren aus der Serie auftauchen), und man kann sich auch vorstellen, dass er in Nordengland spielt, in einer Gegend, die im Buch wegen ihres Untergrunds als „the Chalk“ bezeichnet wird, angereichert durch einige Elemente aus der schottischen Mythologie (die Pictsies) und durch eine von „Alice in Wonderland“ inspirierte Parallelwelt. Zeitlich wäre der Roman wahrscheinlich im achtzehnten oder neunzehnten Jahrhundert angesiedelt. Elektrizität, fließendes Wasser im Haus, Telefon, Eisenbahn und Autos sind noch unbekannt. Alle Familienmitglieder können lesen und schreiben, und die Familie besitzt mehrere Bücher, unter anderem ein Märchenbuch aus den Zeiten der Anfänge der Orthographie. (Ich lasse mich, was die zeitliche Einordnung betrifft, gern von Menschen belehren, die sich da besser auskennen als ich.)

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Im Cafe: Intervention gegen den Rassisten vom Nebentisch

„Wir sind das älteste Volk Europas“ höre ich. Gemeint sind „wir, die Serben. Nicht die Russen. Ein detutscher Historiker hat mir das erklärt.“

Am Tisch sitzen zwei Männer und eine Frau. Am meisten redet einer der Männer, am zweitmeisten die Frau. Der zweite Mann sagt fast gar nichts.

Anscheinend hat sich die Frau überreden lassen, einen DNA-Test zu machen, um herauszufinden, von was für Leuten sie abstammt. Sie hat eine halbwegs vernünftige Einstellung dazu: „In aller Regel kommt ja heraus: zehn Prozent dies, zehn Prozent jenes.“ (Ganz vernünftig wäre es, auf den DNA-Test zu verzichten.)

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Neues Projekt: Nicht mit Rechten reden

Seit ungefähr zwei Wochen haben wir, eine Gruppe von Menschen, die sich gemeinsam über das Buch „Mit Rechten reden“ und über Daniel-Pascal Zorns Verhalten im Internet ärgerten, ein neues Projekt gestartet: Nicht mit Rechten reden.

Neben einigen (vielen) Links auf Texte von anderen Menschen existieren bis jetzt vier selbstgeschriebene T

Nicht mit Rechten Reden – ein Leitfaden

Immer wieder: Der Mythos vom „Mit Rechten reden“ – Was tun?

Du willst mit Rechten reden? Dann nimm doch Wolfgang!

Schlechte Gründe, warum man (angeblich) mit Rechten reden soll, Teil Eins: Weil sie auch Menschen sind

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